Seit Frühjahr 2006 besuchen Antonia mit Joy und Zita mit Fly und Romina die Patienten des Pflegeheims für Langzeitkranke
St. Antonius in Meran, um ihnen ein paar Momente des Glücks zu schenken, sie ihre Probleme für einige Zeit vergessen zu lassen und sie zum Lachen zu bringen.
Dass dabei die Motorik, die Wahrnehmung und das Körpergefühl wie nebenher gefördert werden, wird von den Patienten gar nicht bemerkt.
Streicheln, bürsten und Ball spielen fördert die Motorik und Bewegungen die oft nur mit Mühe ausgeführt werden können (sich bücken, den Ball werfen u.s.w.) werden unbewusst gefördert.
Selbstverständlich ist immer ein/e TherapeutIn dabei, der individuell mit einzelnen PatientInnen bestimmte Übungen durchführt, die ohne Hund gar nicht oder nur mit Widerwillen gemacht werden.
Mit dem Tierbesuch gelingt es uns oft, die Lebensfreude wieder zu wecken und versteckte Potentiale und Fähigkeiten wieder aufleben zu lassen. Die Bedürfnisse wie Zuwendung, Körperkontakt, Liebkosungen etc. können von den PatientInnen ausgelebt werden, da die Hunde nicht nach menschlichen Kriterien werten und ungeachtet körperlicher oder geistiger Handikaps auf die Menschen zugehen.
Einige Menschen hatten früher selbst Hunde und sie freuen sich besonders über unseren Besuch. Erinnerungen werden wach und einige erzählen uns von früher als sie selbst Tiere hatten. Patienten, welche sonst nie sprechen, versuchen ihre Gefühle in Worte zu fassen. Solche Erlebnisse gehen uns dann sehr zu Herzen und spornen uns zum Wiederkommen an.
Das schönste an dieser Arbeit ist es zu sehen, wie viel Freude man den Menschen bereiten kann und vor allem wie viel Wirkung unsere Hunde auf den Mensch und sein Unterbewusstsein haben.





